Herford . Auf Initiative der Verbände der Deutschen Möbelindustrie findet vom 11. bis 15. Mai 2026 eine Geschäftsanbahnungsreise in die Vereinigten Staaten statt. Zielgruppe sind kleine und mittelständische deutsche Möbelunternehmen, die neue Geschäftskontakte auf dem zweitgrößten Möbelmarkt der Welt knüpfen möchten.

Die Delegationsreise wird von den Deutsch-Amerikanischen Handelskammern in Chicago und New York im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt und im Rahmen des Programms zur Erschließung ausländischer Märkte gefördert. Die Organisation erfolgt in Kooperation mit dem Verband der Deutschen Möbelindustrie, der die Reise beim Ministerium beantragt hat.

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Die Vereinigten Staaten stellen den zehntgrößten Auslandsmarkt der deutschen Möbelindustrie dar und den wichtigsten außerhalb Europas. „Trotz der Zollthematik sehen wir in Nordamerika erhebliches Wachstumspotenzial für unsere Branche“, berichtet Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie.

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Das Programm umfasst Gespräche mit Expertinnen und Experten aus Architektur, Design, Projektentwicklung und Handel in Chicago und New York. Geboten werden Einblicke in Showrooms, Messen und Projekte. Die Teilnehmenden können ihre Marken und Produkte in relevanten Netzwerken präsentieren.

Boomender Markt in Nordamerika bietet viele Chancen für die deutsche Möbelindustrie

„In Chicago und New York wird derzeit sowohl im privaten Sektor als auch im Objektbereich stark modernisiert. Gefragt sind langlebige, funktionale und designorientierte Produkte“, berichtet Alexander Oswald, Leiter Außenhandel der Möbelverbände. „Hier können deutsche Anbieter mit ihren hochwertigen, innovativen und nachhaltigen Möbeln punkten.“

Neben kleinen und mittelgroßen Herstellern von Wohn-, Büro-, Objekt- und Designmöbeln werden mit der Reise auch Zulieferer sowie Anbieter aus den Bereichen Hotelausstattung, Innenarchitektur und Planung angesprochen.

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Infobox: Verband der Deutschen Möbelindustrie begrüßt Reform des Entwaldungsverordnung

  • Die deutsche Möbelindustrie ist erleichtert über die Verschiebung und Vereinfachung der EU-Entwaldungsverordnung.
  • Mitte Dezember waren die Trilogverhandlungen erfolgreich.
  • Unternehmen erhalten ein Jahr länger mehr Zeit zur Umsetzung der Vorgaben.
  • Ursprünglich sollte das Entwaldungsgesetz schon ab 2026 in Kraft treten.
  • Ein weiteres Ergebnis der Verhandlungen in Brüssel ist, dass die Pflicht zur Sorgfaltserklärung liegt künftig nur bei den ersten Marktteilnehmern. Dies entlastet nachgelagerte Akteure und verbessert die Planungssicherheit.