Detmold (pm/mmm). Die Wortmann Gruppe hat Ende August die Gewinner ihrer ersten unternehmensweiten KI-Challenge am Unternehmenssitz in Detmold ausgezeichnet.

Die Initiative geht auf einen Vorschlag aus der Belegschaft zurück: Ein Mitarbeiter aus dem Haus hatte angeregt, innovative KI-Anwendungen direkt aus dem Arbeitsalltag der Mitarbeitenden heraus zu entwickeln.

53 KI-Konzepte aus der Belegschaft

Im Rahmen der KI-Challenge konnten Beschäftigte aus allen Bereichen von Mitte Juni bis Mitte Juli ihre Prototypen einreichen. Insgesamt gingen 53 Konzepte ein – bei rund 380 Mitarbeitenden am Standort Detmold zeigt das eine hohe Beteiligung und verdeutlicht, wie breit Künstliche Intelligenz heute im Unternehmen gedacht wird: von Effizienzsteigerungen in internen Prozessen bis hin zu neuen digitalen Services.

Beim Einsatz von KI geht es für Unternehmen allerdings nicht nur um konkrete Anwendungen, sondern auch um Fragen von Verantwortung, Transparenz und Regulierung. Was dabei der EU AI Act für Unternehmen bedeutet, erklärt Klaus Jansen in seiner Kolumne.

Aus den Einreichungen wurden 32 Konzepte ausgewählt und in Live-Pitches vor einer dreiköpfigen Jury aus IT, E-Commerce und Personalmarketing im Vorfeld präsentiert. Bewertet wurden die Prototypen nach Mehrwert und Nutzen, Praxistauglichkeit im Alltag, Skalierbarkeit, Umsetzung und Qualität sowie Innovationsgrad. Daraus gingen die Top 10 hervor, die über das Intranet im Unternehmen kommuniziert wurden.

Zehn KI-Projekte schaffen es ins Finale

Bei der Abschlussveranstaltung wurden die zehn Konzepte noch einmal allen Teilnehmenden im Detail präsentiert und im Anschluss prämiert. Die Geschäftsführung, der Head of HR sowie der Head of IT nahmen an der Veranstaltung teil, die neben der Siegerehrung auch Raum für fachlichen Austausch und KINetworking bot.

Wortmann setzt KI-Ideen direkt im Unternehmen um

Die Ergebnisse der Challenge sind bereits jetzt im Unternehmensalltag sichtbar: Alle Konzepte der Top-10 sind bereits umgesetzt und werden konkret im Unternehmen gelebt. Weitere Umsetzungen werden kurzfristig folgen. Ziel ist es, den Arbeitsalltag für die Mitarbeitenden spürbar zu erleichtern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter zu stärken.

„Es war besonders beeindruckend, alle Beiträge noch einmal gesammelt zu sehen und die Leidenschaft unserer Mitarbeitenden zu erleben“, betont Jens Beining, CEO und geschäftsführende Gesellschafter der Wortmann Gruppe.

„Die besten Ideen entstehen dort, wo Menschen die Freiheit haben, Neues auszuprobieren. Diese Kultur fördern wir bei Wortmann bewusst.“ Michael Drobka, Head of HR

Auch aus Sicht des Personalbereichs ist die Challenge ein wichtiger Meilenstein für die Unternehmenskultur: „Die besten Ideen entstehen dort, wo Menschen die Freiheit haben, Neues auszuprobieren. Diese Kultur fördern wir bei Wortmann bewusst. Die KI-Challenge ist deshalb weit mehr als ein Wettbewerb. Sie ist Ausdruck unseres Anspruchs, gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden die Zukunft des Unternehmens zu gestalten“, unterstreicht Michael Drobka, Head of HR der Wortmann Gruppe.

Wie das Format künftig weitergeführt wird, wird Wortmann auf Basis der gesammelten Erfahrungen und des Feedbacks, das direkt während der Veranstaltung über ein Mentimeter-Tool eingeholt wurde, gemeinsam mit den Mitarbeitenden entwickeln.