Essen/Bad Oeynhausen. Am Baldeneysee im Essener Süden entsteht der Bredeney Park: sieben Häuser mit insgesamt 45 Wohnungen und 95 Tiefgaragenstellplätzen. KÖGEL Bau führt das Projekt schlüsselfertig aus, vom Rohbau über den Ausbau bis zur Technischen Gebäudeausrüstung (TGA).

Das Großprojekt realisiert ein Team um die Projektleiter Patrick Bekemeier, Thorben Vieker, Max Gläßer und Hadis Huskic sowie die Poliere Nils Hegenbarth, Detlef Wartmann und Dino Kazazic.

Bredeney Park Essen: Schlüsselfertigbau mit eigener TGA-Kompetenz von KÖGEL

Die Gebäude 1 bis 7 und die einzelnen Gewerke arbeiten die KÖGEL-Experten nacheinander ab. Den Abschluss bilden die Gemeinschaftsflächen, etwa die Eingangsbereiche und die Tiefgarage, sowie die behördliche Abnahme. Die Fassaden bestehen aus Wasserstrichklinker. Die Klinkerfarben der einzelnen Häuser sind aufeinander abgestimmt, die Fensterfarbe ist einheitlich. Dazu kommen die Außenanlagen.

Die Käufer erwarten bei einem Quartier dieser Preisklasse eine detailgetreue Umsetzung ihrer Wünsche. „Das Wohnquartier Bredeney Park ist sehr exklusiv, dementsprechend sind die Käufer es gewohnt, dass ihre Wünsche detailgetreu umgesetzt werden“, sagt Projektleiter Patrick Bekemeier. „Wenn diese sich kurzfristig änderten, wurde es für uns herausfordernd.“

TGA-Expertise nun im eigenen Haus

Bei einem schlüsselfertigen Projekt wie dem Bredeney Park entfällt etwa ein Drittel des Leistungsumfangs auf den Rohbau, ein Drittel auf den Ausbau und ein Drittel auf die TGA. Mit Max Gläßer hat KÖGEL dafür seit Kurzem eigenes Fachwissen im Team. „Früher mussten wir die TGA-Expertise bei Partnerfirmen einkaufen“, erläutert Patrick Bekemeier. „Mit Max haben wir diese Kompetenz im Haus. Entscheidungswege sind deutlich kürzer, und auch bei individuellen Wünschen können wir schnell eine Lösung finden.“

Moderne Architektur, große Fenster und grüne Außenanlagen prägen den Bredeney Park. Visualisierung: KÖGEL Bau
Moderne Architektur, große Fenster und grüne Außenanlagen prägen den Bredeney Park. Visualisierung: KÖGEL Bau

Mitarbeiterstimme Max Gläßer, TGA-Experte bei KÖGEL Bau

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Team am Bredeney Park gemacht?

Unser Team bei diesem anspruchsvollen Großprojekt ist echt stark, sehr motiviert und ergänzt sich wirklich gut. Ein fester Bestandteil ist das wöchentliche ’BaustellenCockpit’ am Dienstag – eine interne Besprechung, bei der nicht nur Zahlen, Daten, Fakten zum Projekt und Baufortschritt, sondern auch gerne mal ein gemeinsames Frühstück auf den Tisch kommt.

Welche technischen Raffinessen haben Sie besonders begeistert?

Das Heiz- und Trinkwassersystem des Quartiers ist als Hybridsystem konzipiert. Eine große Geothermieanlage versorgt die Fußbodenheizungen, während Gas-Brennwertkessel ausschließlich für die Trinkwassererwärmung zuständig sind. Im Sommer unterstützt eine Solarthermieanlage auf dem Dach die Warmwasserbereitung. Für die sieben Häuser gibt es insgesamt acht Technikzentralen inklusive einer Hauptzentrale.

Max Gläßer, Projektleiter Schlüsselfertigbau mit Schwerpunkt TGA, ist seit dem 1. Juli 2025 bei KÖGEL. Foto: KÖGEL Bau
Max Gläßer, Projektleiter Schlüsselfertigbau mit Schwerpunkt TGA, ist seit dem 1. Juli 2025 bei KÖGEL. Foto: KÖGEL Bau

Mehr zum Thema: Vom Beitz-Anwesen zum Wohnquartier

  • Der Bredeney Park entsteht im Essener Stadtteil Bredeney, der seit etwa 1900 als bevorzugtes Wohngebiet des gehobenen Essener Bürgertums gilt. In der Nähe liegen der Baldeneysee und die Villa Hügel, der Familienwohnsitz der Industriellenfamilie Krupp mit 269 Räumen. Das Baugrundstück liegt in exponierter Höhenlage mit Blick auf Wälder und See. Auf dem Areal entstehen 45 Eigentumswohnungen.
Anspruchsvolles Großprojekt: Im September 2025 war der Rohbau der sieben Häuser im vollen Gange, unmittelbar nach dem Erreichen des Zwischenziels, widmete sich das Team dem weiteren Ausbau. Foto: KÖGEL Bau
Anspruchsvolles Großprojekt: Im September 2025 war der Rohbau der sieben Häuser im vollen Gange, unmittelbar nach dem Erreichen des Zwischenziels, widmete sich das Team dem weiteren Ausbau. Foto: KÖGEL Bau
  • Von 1955 an lebte dort Berthold Beitz mit seiner Familie. Als Generalbevollmächtigter des Krupp-Konzerns stellte er das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg vollständig auf zivile Produktion um. Während des Krieges rettete er jüdischen Zwangsarbeitern das Leben. Seine eigene Erklärung dazu lautete: „Ich war kein Held, ich habe einfach als Mensch gehandelt.“
  • Das Wohnhaus am Hang hatte Ferdinand Streb entworfen, der auch den Hamburger Alsterpavillon plante. Es wurde zurückgebaut, um Platz für das Neubauprojekt zu schaffen.

Mehr zum Thema: Die umfangreichen Kompetenzen des KÖGEL-Hochbaus

KÖGEL Bau realisiert Hochbauprojekte auch außerhalb des Wohnungsbaus. Zwei jüngere Beispiele stammen aus dem Gesundheitswesen:

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