Porta Westfalica. Wer Juan Kanjo begegnet, merkt schnell: Hier ist jemand, der seinen Beruf nicht ausübt, sondern lebt. Seit Februar ist Kanjo mit seiner in Porta Westfalica ansässigen Firma PWS-Sicherheit selbstständig. Dahinter stecken über zehn Jahre Erfahrung in einem Beruf, der unterschätzt wird — und der gerade so dringend gebraucht wird wie selten.

2014 begann Juan Kanjo seine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit, 2017 schloss er sie ab. Was folgte, war keine geradlinige Karriere im Büro, sondern echte Arbeit in der Praxis: Objektschutz bei namhaften Unternehmen in OWL, Einsätze als Warenhausdetektiv bei großen Sicherheitsdienstleistern, Werkschutz in Betrieben, in denen Zuverlässigkeit keine Floskel ist, sondern Voraussetzung.

Bei einem Industrieunternehmen in der Region trug er gemeinsam mit zwei Kollegen die Verantwortung für 4.000 Beschäftigte und sechs Verwaltungsgebäude. „An dieser Aufgabe bin ich sehr gewachsen, bin vor allem selbstsicherer geworden“, sagt er.

Vom Azubi zum Unternehmer

Das klingt nach Routine. Ist es aber nicht — und das ist für Kanjo entscheidend. Zwei Prinzipien ziehen sich durch seine gesamte Laufbahn: vorausschauend handeln und niemals eine Routine aufkommen lassen. Wer in der Sicherheitsbranche in feste Muster verfällt, macht Fehler. Das weiß er – zum Glück nicht aus eigener Erfahrung.

Was PWS-Sicherheit anbietet

Das Leistungsspektrum von Porta Wach Service und Sicherheit (PWS) ist breit und auf die Anforderungen von Unternehmen, Veranstaltern und öffentlichen Einrichtungen in der Region zugeschnitten: Objektschutz und Baustellenbewachung, Veranstaltungsschutz, Revierdienst und Kontrollgänge, Empfangsdienst, Parkplatzdienst sowie Doorman-Services. Kunden aus dem Kreis Minden-Lübbecke, aus OWL und aus dem übrigen NRW können auf Kanjo und sein Team zurückgreifen.

„Für mich bedeutet Sicherheit weit mehr als reine Anwesenheit. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, aufmerksam zu handeln und für Kunden ein verlässlicher Ansprechpartner zu sein.“ Juan Kanjo

Die fachliche Grundlage ist solide: neben der abgeschlossenen Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit auch die Sachkundeprüfung nach §34a GewO, die in der Branche den Standard setzt. Ergänzt wird das durch eine Ausbildung zum Betriebssanitäter — eine Qualifikation, die zwischen dem gesetzlich vorgeschriebenen Ersthelfer (16 Unterrichtsstunden) und dem Rettungssanitäter (520 Stunden) angesiedelt ist. Mit 80 Unterrichtsstunden, einer Prüfung und regelmäßige Überprüfungen durch die Berufsgenossenschaft, befähigt sie zur erweiterten Ersten Hilfe am Arbeitsplatz — ein Unterschied, der in kritischen Situationen zählt.

Warum Warenhausschutz kein Randthema ist

Dass Kanjo auch als Warenhausdetektiv gearbeitet hat, ist kein zufälliger Lebensweg. Die Zahlen zeigen, wie real das Problem ist: Laut einer aktuellen Studie des EHI Retail Institute vom Juni 2026 stiegen die sogenannten Inventurdifferenzen im deutschen Einzelhandel 2025 auf 5,11 Milliarden Euro — ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während der Umsatz im Einzelhandel im Vergleichszeitraum nur um 2 Prozent zulegte. Allein auf Ladendiebstahl durch Kundinnen und Kunden entfallen 3,05 Milliarden Euro Warenverlust. Erschreckend dabei: Schätzungen zufolge bleiben mehr als 98 Prozent der Fälle unentdeckt und werden nicht angezeigt. Wer in diesem Umfeld gearbeitet hat, weiß, dass es nicht um das Stellen von Tätern geht — sondern um Aufmerksamkeit, Präsenz und das richtige Einschätzen von Situationen, bevor etwas passiert.

Auf Augenhöhe — mit jedem

Was Kanjo womöglich von anderen unterscheidet, ist schwer in eine Leistungsbeschreibung zu fassen. Es ist die Haltung. „Es ist egal, ob das der Firmeninhaber oder ein Mitarbeiter an der Maschine ist. Jedem begegne ich mit demselben Respekt.“ Das ist kein PR-Satz. Das ist die Grundlage, auf der er arbeitet — und auf der er PWS-Sicherheit aufgebaut hat.

Persönliche Betreuung durch den Inhaber, direkte Kommunikation, keine langen Dienstwege. Wer mit PWS-Sicherheit zusammenarbeitet, hat Juan Kanjo als Ansprechpartner — nicht eine Hotline.

Ein Anfang mit Substanz

PWS-Sicherheit ist jung. Aber das Fundament ist es nicht: Es ist das Ergebnis von mehr als einem Jahrzehnt in einem Beruf, der Charakter und Köpfchen verlangt. Juan Kanjo hat in Strukturen gearbeitet, die Fehler nicht verzeihen. Er bringt diese Erfahrung jetzt in die Region — als Unternehmer, der Verantwortung nicht delegiert, sondern übernimmt.

Kontakt:

PWS – Sicherheit

Georgstraße 14 b

32457 Porta Westfalica

Telefon: 0163 / 9161327

Internet: www.pws-sicherheit.de

E-Mail: info@pws-sicherheit.de

Zum LinkedIn-Profil von Juan Kanjo

PWS steht für Porta Wach Service und Sicherheit.
PWS steht für Porta Wach Service und Sicherheit.

 

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