Schloss Holte-Stukenbrock. Westfalen Weser setzt in Schloss Holte-Stukenbrock auf ein modernes Verfahren zur digitalen Straßenerfassung. Ein mit einer speziellen Kamera ausgestattetes Fahrzeug erfasst während der Fahrt durch das Stadtgebiet hochauflösende 360‑Grad‑Panoramabilder.

Diese machen Flächenmaße, Strukturen und örtliche Gegebenheiten präzise sichtbar und bilden die Grundlage für vermessungstaugliche 3D‑Modelle. So lassen sich Planungen effizient, realitätsnah und vollständig digital umsetzen. Am Donnerstag, dem 16. April, startete das GeoScan‑Fahrzeug seine Befahrung in Schloss Holte-Stukenbrock. Nach Abschluss der Fahrten stehen die Aufnahmen bei Westfalen Weser zur Verfügung und können von der Stadt gezielt für Berechnungen und Planungen genutzt werden.

„Das ist ein Schritt zur Smart City.“ Hubert Erichlandwehr, Bürgermeister Schloss Holte-Stukenbrok

„Mit unserem speziell ausgerüsteten Fahrzeug erfassen wir Straßen und ihre unmittelbare Umgebung dreidimensional und präzise. Kommunen können Straßenzustände direkt vom Schreibtisch aus betrachten, vermessen und Planungen vornehmen. Das erleichtert die Arbeit der Fachabteilungen und erhöht gleichzeitig die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger“, sagt GeoScan‑Produktmanager Felix Tewes von Westfalen Weser.

Verwaltungsspitzen aus ganz OWL erkennen die Vorteile des GeoScan

Das GeoScan-Verfahren wurde schon in mehreren Kommunen in Ostwestfalen-Lippe angewendet und die Verwaltungen hoben die Vorteile der gesammelten Daten hervor. So sagte Porta Westfalicas Bürgermeisterin Anke Grotjohann dem Mindener Tageblatt: „Da kann man am Bildschirm zentimetergenau schauen, wo welche Grundstückslinien verlaufen.“ Und Torben Blome, Bürgermeister von Lügde betonte den Nutzen vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Häufung von Extremwetterlagen gegenüber der Lippischen Landes-Zeitung: „Außerdem möchten wir es nutzen, um die Entwässerung bei Starkregen zu planen und zu überprüfen. Schloss Holte-Stukenbrocks Bürgermeister Hubert Erichlandwehr hebt gegenüber der Zeitung „Neue Westfälische“ einen weiteren Aspekt hervor: „Von den Daten profitieren mehrere Fachbereiche. Das ist ein Schritt zur Smart City.“

Datenschutz steht an oberster Stelle

Der Schutz personenbezogener Daten hat dabei höchste Priorität. Die Aufnahmen sind nicht öffentlich zugänglich. Zufällig erfasste Gesichter und Kfz‑Kennzeichen werden automatisch gemäß den Vorgaben der Datenschutz‑Grundverordnung anonymisiert. Weitere Informationen zum Datenschutz sowie ein Befahrungskalender finden sich auf der Webseite von Westfalen Weser unter westfalenweser.com im Bereich Infrastruktur/GeoScan .

Das ist Westfalen Weser

  • Neben dem Bau und Betrieb regionaler Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser arbeitet Westfalen Weser an der Entwicklung und Umsetzung von ganzheitlichen Energie- und Infrastrukturlösungen. Zudem engagiert sich Westfalen Weser in der Erzeugung und Speicherung von erneuerbaren Energien in der Region Ostwestfalen-Lippe.
  • Die Leistungen bündelt das Unternehmen in einer starken, kommunalen Gruppe. Diese steht für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbindet die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region. 57 Kreise und Kommunen sind an Westfalen Weser beteiligt.
  • Unter Westfalen Weser firmiert als steuerndes Unternehmen die Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG.
  • Das operative Geschäft ist in vier Gesellschaften organisiert: Westfalen Weser Energieerzeugung GmbH, Westfalen Weser Energiespeicher GmbH, Westfalen Weser Netz GmbH und Energieservice Westfalen Weser GmbH.