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Die Sekundarschule der Stadt Lage gewann mit dem Projekt „EcoSortDigital – Lernen, sortieren, Klima schützen“. Foto: NRW.Bank/Udo Geisler
OWL . Eine unabhängige Jury zeichnete am 20. März die drei besten Projekte des Schulwettbewerbs DIGIGREEN in der NRW.BANK in Düsseldorf aus. Zehn Gruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen hatten sich bei dem landesweiten Wettbewerb für das Finale qualifiziert.
Unter dem Motto „Digitale Ideen für eine grüne Zukunft“ hatten sie digital gestützte Lösungen für mehr Klimaschutz entwickelt. Die drei Gewinnerschulen kommen aus Bielefeld, Emsdetten und Lage. Der Wettbewerb steht unter Schirmherrschaft des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und wird von der DIE BILDUNGSGENOSSENSCHAFT – Beste Chancen für alle eG (bigeno) und der NRW.BANK durchgeführt.
Preisträgerin ist auch die Sekundarschule der Stadt Lage mit dem Projekt „EcoSortDigital – Lernen, sortieren, Klima schützen“, in dem der Informatikkurs einen intelligenten Mülleimer entwickelt hat, der Müll über Barcodes erkennt und automatisch sortiert. Das Brackweder Gymnasium aus Bielefeld überzeugte mit dem Projekt „Frischer Wind“, welches das Lüften der Schulräumlichkeiten klimafreundlicher und effizienter gestaltet. Gewonnen hat außerdem das Gymnasium Martinum Emsdetten mit dem Projekt „Lernen vor Ort mit martinum.media.mobile“, in dem Schülerinnen und Schüler einen alten amerikanischen Schulbus in Eigenleistung zu einem „Digital Making Place“ umgebaut haben. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten von der NRW.BANK jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
„Die Projekte der Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, dass Klimaschutz machbar ist und Digitalisierung ein zentraler Teil der Lösung sein kann. Besonders beeindruckt hat mich das Engagement und die Energie, mit denen die Teams ihre Ideen vorangetrieben haben“, sagt Claudia Hillenherms, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Denn nicht gute Ideen allein, sondern der Mut, sie umzusetzen, macht den Unterschied. Deshalb unterstützen wir DIGIGREEN. Nachhaltiger Wandel beginnt dort, wo junge Menschen Verantwortung übernehmen.“
Schulministerin Dorothee Feller lobt den Erfindergeist der Teilnehmenden: „Mit ihren Projekten, in denen sie Digitalisierung und Klimaschutz sinnvoll miteinander verbinden, zeigen unsere Schülerinnen und Schüler, dass sie Verantwortung für ein gutes Zusammenleben in Gegenwart und Zukunft übernehmen möchten. Die Kreativität und Entschlossenheit, mit der die junge Generation die Herausforderungen unserer Zeit annimmt, verdienen höchste Anerkennung.“
Die Gewinner der DIGIGREEN 2026. Foto: Udo Geiser
„Es ist unglaublich bemerkenswert, mit welch großer Ideenvielfalt und Engagement sich die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit neuen Projektideen in diesem Jahr in den Wettbewerb gestürzt haben. Bei DIGIGREEN können sie ihre digitale Kompetenz ausbauen und so die eigene Zukunft gestalten“, sagt Christina Tenhaeff, Vorständin der bigeno.
Im Sommer 2025 hatte die NRW.BANK den Wettbewerb gemeinsam mit der bigeno zum dritten Mal ausgelobt. Mitmachen konnten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis Q2 aller Schulformen in NRW. Aus allen Einreichungen wählte eine Jury die zehn besten Projektideen aus. Diese unterstützte die Förderbank für Nordrhein-Westfalen mit jeweils 700 Euro bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb. Bei der heutigen Abschlussveranstaltung präsentierten neun Klassen ihre Ideen im Foyer der NRW.BANK.
Mit dem Wettbewerb DIGIGREEN unterstützen NRW.BANK und bigeno fächerübergreifend die Durchführung von digital gestützten Umweltprojekten in den nordrhein-westfälischen Schulen. DIGIGREEN ist Nachfolger des Wettbewerbs DIGIYOU, mit dem die NRW.BANK und die bigeno seit 2017 den fächerübergreifenden Umgang mit der Digitalisierung in nordrhein-westfälischen Schulen unterstützt hatten.
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