Minden. Die Mindener Stadtwerke begrüßen zum Ausbildungsjahr 2026 zwei neue Nachwuchskräfte: Andrei Cusnir aus Porta Westfalica beginnt ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre mit der Fachrichtung Energiewirtschaft. Alexander Isaak aus Minden startet seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik.

Andrei Cusnir hat zuvor am Weserkolleg sein Abitur erworben. Sein duales Studium absolviert er in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weserbergland in Hameln . Dabei wechseln sich Studienphasen an der Hochschule und praktische Einsätze bei den Mindener Stadtwerken ab. Auf diese Weise kann er das erworbene betriebswirtschaftliche Wissen unmittelbar im Unternehmen anwenden und zugleich die unterschiedlichen Aufgabenbereiche eines regionalen Energieversorgers kennenlernen.

Das sechs Semester umfassende Studium schließt mit dem Bachelor of Arts ab. Neben klassischen betriebswirtschaftlichen Themen wie Rechnungswesen, Finanzierung, Marketing, Unternehmensführung und Projektmanagement stehen branchenspezifische Inhalte der Energiewirtschaft auf dem Lehrplan. Dazu gehören unter anderem Energieerzeugung, Energiemärkte und Energieverteilung, Energierecht, Energiehandel, Sektorenkopplung und regulatorische Rahmenbedingungen. Damit bereitet das Studium auf vielfältige kaufmännische und strategische Aufgaben in der Energieversorgung vor.

Alexander Isaak besuchte vor seinem Ausbildungsbeginn die FES-Gesamtschule. Während seiner dreieinhalbjährigen dualen Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik sammelt er praktische Erfahrungen bei den Mindener Stadtwerken und besucht ergänzend die Berufsschule in Lübbecke.

Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik stellen Rohrleitungssysteme und einzelne Bauteile her, montieren diese und sorgen dafür, dass die Anlagen zuverlässig funktionieren. Sie bearbeiten Rohre und Metallbauteile, verbinden Leitungsabschnitte, bauen Armaturen, Ventile und Dichtungen ein und überprüfen die ausgeführten Arbeiten. Auch die Wartung, Instandsetzung und Erweiterung bestehender Anlagen gehört zu ihrem Berufsbild. Bei einem Versorgungsunternehmen wie den Mindener Stadtwerken liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den Rohrsystemen für die sichere Gas- und Trinkwasserversorgung.

„Junge Menschen aus Minden und der Umgebung die Möglichkeit, in zukunftssicheren Berufen an der Energie- und Wasserversorgung der Region mitzuwirken.“ Sebastian Brinkmann

Mit den beiden neuen Nachwuchskräften setzen die Mindener Stadtwerke ihr Engagement für eine qualifizierte Ausbildung in der Region fort. Erst kürzlich wurde die hohe Qualität der Ausbildung mit dem Zertifikat „Best place to learn“ bestätigt. Das zugrunde liegende Ausbildungsaudit bewertet unter anderem das Recruiting, die Betreuung beim Berufseinstieg, die Ausbildungsplanung, die Qualität der Lernorte sowie die beruflichen Perspektiven nach dem Abschluss

MSW-Geschäftsführer Sebastian Brinkmann: „Die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte ist für uns ein wichtiger Baustein, um dem zunehmenden Fachkräftemangel zu begegnen und das Wissen im Unternehmen langfristig zu sichern. Gleichzeitig erhalten junge Menschen aus Minden und der Umgebung die Möglichkeit, in zukunftssicheren Berufen an der Energie- und Wasserversorgung der Region mitzuwirken.“ Weitere Informationen zu Ausbildung, dualem Studium und Karrieremöglichkeiten bei den Mindener Stadtwerken gibt es unter karriere.mindener-stadtwerke.de .

Die Qualität der Ausbildung als Best Place to Learn bestätigt

Die Mindener Stadtwerke haben zuletzt das Zertifikat „ Best place to learn “ erhalten. Das Ausbildungsaudit von AUBI-plus umfasst 72 Qualitätskriterien in sieben verschiedenen Kategorien. Die Zertifikatsübergabe bei den Mindener Stadtwerken erfolgte am 30. Juni 2026 durch Annika Hodde von AUBI-plus.

Der hohe Standard der dualen Berufsausbildung bei den Mindener Stadtwerken wurde mit dem Zertifikat offiziell bestätigt „Uns liegt es am Herzen, jungen Menschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Deshalb investieren wir kontinuierlich in die Qualität unserer Ausbildung und schaffen Rahmenbedingungen, in denen sich Auszubildende fachlich und persönlich entwickeln können“, erklärt Nicole Broich, Mitarbeiterin der Personalabteilung.

MSW-Mitarbeiterinnen Annika Hodde und Nicole Broich mit der Urkunde „Best place to learn“. Foto: Mindener Stadtwerke
MSW-Mitarbeiterinnen Annika Hodde und Nicole Broich mit der Urkunde „Best place to learn“. Foto: Mindener Stadtwerke

Broich führt weiter aus: „Das Zertifikat zeigt, dass sowohl unsere Auszubildenden als auch unsere Ausbilderinnen und Ausbilder die Qualität der Ausbildung in unserem Unternehmen gleichermaßen positiv bewerten. Das ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Zudem werden wir mit jedem Jahr als Ausbildungsbetrieb noch ein Stückchen besser.“

Die Auditierung haben die Mindener Stadtwerke nicht nur in allen sieben Bereichen bestanden, sondern die Auszeichnung „gut“ erhalten. Das umfangreiche Audit umfasst die Bereiche Recruiting, Onboarding, Ausbildungsplanung und -steuerung. Daneben wurden die Kompetenzen des Ausbildungspersonals, die Qualität der Lernorte sowie die beruflichen Perspektiven bei den Stadtwerken nach der Ausbildung geprüft und bewertet.

Geschäftsführer Sebastian Brinkmann betont die hohe Bedeutung der Ausbildung für das Unternehmen: „Diese Auszeichnung bestätigt nicht nur die Arbeit unserer Ausbilderinnen und Ausbilder, sondern die Haltung unseres gesamten Unternehmens. Ausbildung ist bei den Mindener Stadtwerken keine Aufgabe einer einzelnen Abteilung, sondern seit Beginn an fest in unserer Unternehmenskultur verankert .“

Die Förderung junger Menschen wird bei den Mindener Stadtwerken als Investition in die Zukunft des Unternehmens und der Region angesehen. Insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels ist es für den Versorger entscheidend, qualifizierte Nachwuchskräfte selbst auszubilden, frühzeitig zu fördern und langfristig an das Unternehmen zu binden . „So übernehmen wir Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Fachkräftesicherung vor Ort“, führt Brinkmann weiter aus. Derzeit bilden die Mindener Stadtwerke drei verschiedene Berufe im dualen System eigenständig aus: Industriekaufleute, Fachinformatiker sowie Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik.

Über die Mindener Stadtwerke

Die Mindener Stadtwerke GmbH versorgt in und um Minden rund 14.000 Haushalte mit Strom und/ oder Gas. Trinkwasser liefert die Schwesterfirma Mindener Wasser GmbH für rund 16.000 Haushalte. Die Mindener Stadtwerke haben derzeit 61 Mitarbeiter und erwirtschafteten im Jahre 2024 einen Umsatz von rund 30 Mio. Euro. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und ist zu 100 Prozent in kommunalem Besitz. Eigentümer sind die Stadt Minden über die Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH mit 51 Prozent und die Stadtwerke Hameln Weserbergland GmbH mit 49 Prozent. Geschäftsführer ist Sebastian Brinkmann.

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